Schönhausener Schlossgespräche

Daniela Dahn

Dienstag, 17. Oktober 2017, 19 Uhr

 

"Wer nie versucht hat, sich einzumischen, soll nicht behaupten, es ginge nicht." Daniela Dahn mischt sich ein – seit Jahrzehnten. In der Veranstaltungsreihe Schlossgespräche diskutiert Moderator Robert Rauh mit der streitbaren Journalistin und Schriftstellerin über deren berufliche Biografie und aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Daniela Dahn, geboren 1949 in Berlin und aufgewachsen in Kleinmachnow, studierte in Leipzig Journalistik und arbeitete zunächst als Fernsehjournalistin. Seit 1982 ist sie als freie Schriftstellerin tätig. Im Herbst 1989 war sie Gründungsmitglied des "Demokratischen Aufbruchs", aus dem sie sich später wieder zurückzog.


Für Aufsehen sorgten ihre Bücher über die Folgen der Wiedervereinigung; den Bestseller "Westwärts und nicht vergessen" von 1996 bezeichnete Günter Gaus als "Oppositionsbuch im allerbesten Sinne". Daniela Dahn, die sich selbst als "vagabundierende Linke" sieht, kritisiert gesellschaftliche Verhältnisse, hinterfragt scheinbare Selbstverständlichkeiten und ist offenbar eine der Frauen, wie die Süddeutsche Zeitung konstatiert, "die sich nicht so richtig fürchten können, vor nichts und niemandem".

 

 

 

 

Der Rokoko-Saal im Schloss Schönhausen - "Kulisse" für die Schlossgespräche